Das Bewerbungsprojekt

Welches Problem haben wir?

Das Problem ist, dass mich die klassischen Bewerbungsunterlagen langweilen und es keinen Spaß macht, Anschreiben, Lebenslauf und Portfolio aufzubereiten. Deshalb suche ich eine originelle Art, die meine gestalterische Arbeitsweise unmittelbar erlebbar macht, um mich damit bei den Agenturen vorzustellen.

Was ist die Lösung?

Damit ich mich beim klassischen Bewerbungsverfahren von Mitbewerbern unterscheide, baue ich auf ein kurzes Bewerbungsvideo, das meine Arbeit widerspiegelt. Getarnt als Commercial, möchte ich die Personalabteilungen davon überzeugen, der Richtige für den Job zu sein.

Wie soll das Ganze aussehen?

Das Video handelt von einem Bewerbungsgespräch, das für alle Teilnehmenden nicht besonders spannend ist. Der Bewerber feiert seine vorgefertigten Texte ab, die Personalmanagerin langweilt sich. Am Schluß weise ich darauf hin, dass ich einen Ausweg liefere, den zähen Bewerbungsprozess zu umgehen, indem ich meine Dienste anbiete. Was natürlich den Prozess enorm verschnellern würde. Ich verweise letztendlich auf meine Homepage, so dass der Recruiter sich von meiner Arbeit überzeugen kann.

Es besteht das Risiko, dass der Recruiter nicht auf meine Homepage geht!

Charakterentwicklung und Set-Design

Der erste Arbeitsschritt ist die Entwicklung der Charaktere und des Settings.

1) Der Protagonist und das Setting

Wir befinden uns hier in einem tristen Kleinraumbüro mit dem Protagonisten. Es gibt nicht sehr viel zu sehen. Der Protagonist ist unauffällig gekleidet, fast unscheinbar. Helle, beige Jacke und kariertes Hemd. Der Protagonist trägt schließlich noch eine Brille, um seinen Look abzurunden. Er hat Papierknäuel im Mund, die sinnbildlich für seine vorbereiteten Phrasen stehen.

Zu Beginn des Findungsprozesses, saß der Bewerber noch mitten im Raum, was jedoch ein eher unnatürliches Szenario war. Aus diesem Grund habe ich den Bewerber an einen Tisch gesetzt.

Der Bewerbungstisch verkörpert dieselbe Tristesse, wie der gesamte Raum.

2) Die Gegenspielerin / Recruiterin

Zu Beginn des Videos tritt die Gegenspielerin (Recruiterin) in einer Halbtotalen auf. Man sieht den Tisch und die Rückseite des Büros. Die Recruiterin trägt einen violetten Strickpollunder und ein passendes Hemd. Sie ist schlicht gekleidet, um den Fokus auf ihre Körpersprache zu richten.

Die Recruiterin ist gelangweilt und spielt genervt mit ihren Haaren. Sie hört dem Protagonisten nicht wirklich zu.

Am Schluss der Szene tritt die Recruiterin wieder ins Bild. Diesmal in einer Totalen, um ihren gelangweilten Gesichtsausdruck nochmals zu verdeutlichen.

Sie seufzt und rollt mit den Augen. Wahrscheinlich wünscht sie sich an einen anderen Ort.

Die Lösung für das Problem

1) Die Integration

Abschließend möchte ich den Betrachter in das Video miteinbeziehen, indem ich ihm eine Frage stelle.

2) Das Versprechen

Ich verpreche dem Recruiter, dass ich die Lösung für das Problem habe und verweise ihn auf meine Webseite.

www.deronkel.com ist die Antwort auf das Problem.